Einer der größten Vorteile beim Fahren eines Elektroautos sind die günstigen Betriebskosten. Aber wie genau berechnet man, wie viel eine Ladung kostet?
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Berechnung der Ladekosten
Die Grundlage der Berechnung ist einfach:
Ladekosten (Ft) = Akkukapazität (kWh) × Strompreis (Ft/kWh)
Wenn zum Beispiel der Akku des Autos 60 kWh hat und der Strompreis 70 Ft/kWh beträgt (Laden zu Hause zum Marktpreis), dann:
60 × 70 = 4200 Ft ist der Preis für eine volle Ladung.
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Vergleich von Laden zu Hause, öffentlichem AC- und DC-Laden
Laden zu Hause (Marktpreis):
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Strompreis: 70 Ft/kWh
- Ladekosten: 4200 Ft
- Mit Ladeverlust (5–15 %): 4410–4830 Ft
Öffentliches AC-Laden:
- Strompreis: 170 Ft/kWh
- Ladekosten: 10 200 Ft
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Mit Ladeverlust: 10 710–11 730 Ft
DC-Schnellladen:
- Strompreis: 250 Ft/kWh
- Ladekosten: 15 000 Ft
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Mit Ladeverlust: 15 750–17 250 Ft
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Vorteil einer Solaranlage
Wenn du dein Auto zu Hause mit Solarstrom lädst und die Energie direkt während der Tagesproduktion nutzt, können die Ladekosten sogar null Forint betragen. Das macht die Investition langfristig besonders rentabel, vor allem bei hoher jährlicher Fahrleistung.
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Versteckte Kosten: Ladeverlust
Beim Laden gehen 5–15 % der Energie verloren, die aus dem Netz entnommen werden muss, vom Auto aber nicht genutzt werden kann. Zum Beispiel werden für das Laden eines 60-kWh-Akkus tatsächlich 63–69 kWh Energie benötigt. Das sollte man bei den Berechnungen ebenfalls berücksichtigen.
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Vergleich mit einem Benzinauto
Ein Elektroauto benötigt durchschnittlich 14–18 kWh/100 km Energie. Auf dieser Grundlage ergeben sich für die verschiedenen Lademethoden folgende Kosten:
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Ladeart |
Preis (Ft/kWh) |
Kosten pro 100 km |
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Zu Hause (normaler Marktpreis) |
70 |
980–1260 Ft |
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Öffentliches AC (22kW) |
170 |
2380–3060 Ft |
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DC-Schnellladen (bis ~100kW) |
250 |
3500–4500 Ft |
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Benzin (7,5 l / 100 km, 600 Ft/l) |
— |
4500 Ft |
Kritischer Hinweis:
Elektromobilität ist dann wirklich wirtschaftlich, wenn hauptsächlich zu Hause oder mit Solarstrom geladen wird. Die Kosten des DC-Ladens können das Niveau eines Benzinautos erreichen, besonders bei langen Strecken und häufiger Nutzung. Öffentliches AC-Laden kann eine Zwischenlösung sein, ist aber für den regelmäßigen Gebrauch nicht ideal.

